Was versteht man unter MicroLearning?

Viele verwechseln digitales Lernen und MicroLearing, dabei ist der Unterschied gravierend, denn nicht jeder Inhalt der online zwecks Wissensvermittlung verfügbar ist, ist tatsächlich gehirngerecht für den Lernenden aufbereitet.

MicroLearning einfach erklärt

Bei MicroLearning steht der Lernende und der Lern-Erfolg im Mittelpunkt. Die innovative Lernmethode beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der Lernpsychologie und Gehirnforschung.

Jeder der ein Instrument erlernt hat, konnte bereits mit Mikrolernen als Lern-Methode Erfahrungen sammeln. Die Basis dafür ist: Kleine Lerneinheiten werden oftmals wiederholt, bis diese (im Schlaf) beherrscht werden.

Das ist auch die Methode für MicroLearning mit KnowledgeFox.

Power Law of Practice

In der Lernforschung nennt man dieses Prinzip „Power Law of Practice“. Damit ist gemeint, dass durch Üben und Wiederholen einer Aufgabe sich die Zeit verkürzt, die eine Person für die Ausführung der Aufgabe benötigt.

Ein großer Unterschied zum Erlernen eines Instruments ist es jedoch, dass die Mikro-Lerneinheiten mitgenommen werden können, was bei einem Klavier nicht der Falls ist. Diese sind am Smartphone und Tablet über die Lern-App verfügbar, aber auch am PC kann man die Kurse absolvieren.

Die Lernenden sind so auch motiviert, da sie selber bestimmen können wo und wann sie lernen.

Was ist der "Testing Effect"

Bei MicroLearning ist die Grundlage, dass es sich um kleine Lern-Einheiten handelt und das Lernen über die Beantwortung von Fragen und sofortiges Feedback passiert.

Die Lernforschung spricht vom Testing Effect und bestätigt, dass wir durch die Beantwortung von Fragen besser lernen als durch das (wiederholte) Lesen von Texten oder Ansehen von Videos.

MicroLearning spart den Lernenden auch Zeit, weil die Einheiten an den persönlichen Wissensstand angepasst werden. Statt eines Testresultats erhalten Lernende personalisierte Unterstützung: ein smarter Algorithmus ermittelt den richtigen Zeitpunkt für kurze individuell angepasste Wiederholungen.

Die Lernforschung hat die Wirksamkeit dieser Methode (der sogenannten „Spaced Repetition“) vielfach belegt.

(Siehe auch die Definition zu Mikrolernen auf Wikipedia)

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Wer nutzt MicroLearning?

MicroLearning wird von vielen Unternehmen und Organisation für die Weiterbildung von Mitarbeiter*innen und Führungskräften genutzt. Vor allem im Vertrieb setzt man die Lern-App erfolgreich ein, da Produktschulungen, optimal aufbereitet werden können und die Wissensvermittlung nachhaltig gelingt und auch messbar ist.

Auch beim Onboarding wird die Lern-App von KnowledgeFox sehr gerne eingesetzt. Neue Mitarbeiter*innen können noch vor Arbeitsbeginn geschult werden und sind so schneller und effizienter Einsatzbereit. Zudem können die Kurse so oft wiederholt werden, wie der Nutzer möchte, das gibt auch Sicherheit, dass man immer wieder nachschauen kann.

Da Präsenztrainings und Online-Trainings über Zoom oder Microsoft Teams zeitintensiv sind und keine nachhaltige Wissensvermittlung garantieren, wird MicroLearning aufgrund seiner Effizienz immer beliebter.

Oft wird MicroLearning auch ergänzend zu den genannten Trainingsformaten eingesetzt und sichert damit den Wissenstransfer.